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Eine Fernbedienung für den Hund

 

Eine Fernbedienung für den Hund

Ein Knöpfchen hier, ein Knöpfchen da. „An“, „Aus“, „Senden“, „Lauter“, „Leiser“ … um nur ein paar der verschiedenen Regler, Tasten und Schalter zu nennen, die wir tagtäglich drehen, drücken und kippen. Am Handy, im Auto, in der Wohnung, am Fernsehen: Alles hört auf mein Kommando. In dieser Zeit unterstützen uns Gerätschaften in den meisten Momenten unseres Lebens. Und auch ich hacke grade auf der Tastatur meines Smartphones diesen Text in eine virtuelle Notiz – mehr noch, ich nenne mein Handy gerne mein zweites Gehirn und nicht auszudenken, wenn es mal kaputt geht. Und wenn es mal hängt? Wenn der Drucker mal nicht drucken will, am Computer der Bildschirm einfriert: kein Problem (meistens – zumindest) einfach Neustarten – und es erholt sich wieder.

 

Die Zauber-Fernbedienung … oder doch nicht?

Wenn ich Dir jetzt erzählen würde, ich hätte eine Fernbedienung für Hunde erfunden und Du könntest Dir aussuchen welche Tasten, was bei Deinem Vierbeiner bewirken würden – wow, oder?

Einfach auf „mute“ drücken, wenn er bellt, „Zeitlupe“ wenn er dem Hasen hinterherrennen will, oder „Pause“ wenn Du das Haus verlässt. Nicht zu schweigen von „komm“, „vorspulen“ … eine verrückte Vorstellung.

 

Robo-Dog?

All die großen und kleinen Probleme im Leben mit unseren Vierbeinern wären weg … weggedrückt. Nun übt diese Vorstellung gemischte Gefühle aus. Ja, es wäre auf jedenfall einfacher, das Leben mit Hund. Aber gibt es nicht schon diesen Roboterhund? Und wäre unser Hund dann nicht genau das: ein Roboter?

Warum haben wir uns dann nicht von Anfang an einen Plüsch- oder Roboterhund geholt?

 

Individualität, Ähnlichkeiten, Überschneidungen.

Meine Antwort darauf: ich wollte eine Beziehung zu einem Hund, einen vierbeinigen Freund, ein Familienmitglied. Nun bringt jeder Freund, jede Freundin und jeder, in einer Beziehung mit uns – ob eng oder distanziert, im Job, privat – sein Päckchen mit: seine Vergangenheit, Erlebnisse, Weltanschauung und auch Gefühle. Das macht unsere Freunde zu dem was sie für uns sind. So ist es auch mit unseren Vierbeinern. Sie bringen ihre Geschichte, ihre Persönlichkeiten in die Beziehungen mit uns mit – und es wäre nicht fair, die „unbequemen“ Anteile ihres Seins durch einen Knopf auf einer Fernbedienung einfach auszuschalten oder leiser zu drehen. Bedeutet das jetzt, dass wir alles hinnehmen sollten, was unsere Hunde so anstellen? Keinesfalls! Nein, auf gar keinen Fall! Viel mehr geht es um das Bild der Fernbedienung im Mensch-Hund-Team …

 

Der Plot

… denn Du bist bereits die Fernbedienung für Deinen Hund. Und Eure Beziehung und Bindung ist das Signal zwischen Dir und Deinem Hund. Du möchtest, dass Dein Hund auf seinen Platz liegt, wenn Besuch kommt oder an durchhängender Leine neben Dir läuft? Dann sei der Knopf, sei der Auslöser für sein Verhalten und je stärker das Signal … Pardon … die Beziehung von Euch beiden ist, desto einfacher funktioniert die Datenübertragung.

Hast Du Dir schon mal eine Universal-Fernbedienung besorgt? Eine für alles? Die muss man anlernen, programmieren, sonst kannst Du soviel auf „leiser“ drücken wie Du willst – am Ende steuert sie gar nix – oder nicht das richtige Gerät, oder anstatt „leiser“ wird es „lauter“.

So ist es auch mit Dir und Deinem Hund: ihr müsst euch einpolen, auf einander einstimmen – die selbe Sprache sprechen. Es ist also Zeit die „Bedienungsanleitung“ Deines Hundes zu lesen, einen Neustart zu wagen – da wo‘s hängt – und das Signal/Bindung zu ver-/stärken. Arbeitest Du an eurer Beziehung, wirst Du der Auslöser für richtiges Verhalten sein und Deinem Hund die Welt erklären können.

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